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Häftlingsdatenbank · Gefangenenliste 1868

Friedrich Wilhelm Hilbig

Nr. 5057 · eingeliefert am 17.10.1868

Person

Vorname
Friedrich Wilhelm
Name
Hilbig
Geschlecht
männlich
Geboren
17.11.1842
Geburtsort
Langenleuba Niederhain
Aufenthaltsort
Lehndorf
Alter bei der Einlieferung
26
Eltern
außerehelicher Sohn der ledigen Joh. Christiane j. verehe. Birkner in Lehndorf Einordnung: unehelich
Stand, Gewerbe
Handarbeiter Einordnung: ungelernt, gewerblich orientiertGewerbe und Industrie
Personenstand
ledig, Vater eines außerehelichen jetzt 2 Jahre alten Kindes. Einordnung: ledig
Kinder
1

Haft

Strafe
20 Jahre ---- Mordversuch. (er hat seine Geliebte Ernestine Tennhardt von Reichstädt beim Übergang über den Wehrstieg bei Möckern in die Pleiße geschubbt. Einordnung: Mordversuch
Strafdauer
20 Jahre
Eingeliefert
17.10.1868
Entlassen
13.10.1888

Vorstrafen

Vorstrafen
noch nicht. Ein Strafantrag seines Dienstherren Hertsch in Röthenitz ward wieder zurückgezogen. Einordnung: nicht vorbestraft

Kenntnisse

Lesen
kann lesen Einordnung: ungenügend
Schreiben
kann schreiben Einordnung: ungenügend
Religionskenntnisse
genügend

Lebensweg

In der Schule soll er nicht viel gelernt haben, als Militär hat er sich zur Zufriedenheit geführt (5 Tage Militärarest wegen eines Hausfriedensburch) in den letzten Jahren häufig seinen Dienst gewechsel u. ungünstig beleumundet wegen Dienstvernachlässigung, Unverträglichkeit.

Charakter

sehr geringe Kenntnisse, kaum lesen, aber etwas noch aus dem Luth. Katechismus.

Zitieren

Peter Haufschild, Häftlingsdatenbank der Leuchtenburger Anstalten 1724–1871, Nr. 5057 (Friedrich Wilhelm Hilbig), https://www.haufschild.de/veroeffentlichungen/haeftlinge-leuchtenburg/datenbank/nr/5057/